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Schweizer Internet-Provider sperren Nazi-Homepages

Internetseiten mit rassistischem Inhalt werden zunehmend gesperrt.

(Keystone)

Erfolg für die Aktion Kinder des Holocaust (AKdH): Die Internetprovider Swisscom, Sunrise/Diax und Tiscalinet haben auf Antrag der AKdH den Zugang zum Provider "www.front14.org", der nazistisches Gedankengut im Netz verbreitet, gesperrt.

Laut AKdH-Mitteilung vom Samstag ( 17.02.) hat die Sperrung dieses Providers zur Folge, dass 754 Nazi-Seiten aus dem Internet verbannt werden. "www.front14.org" zeige nur rassistische Homepages mit meist nazistischem Gedankengut, die gegen das Schweizer Strafgesetz verstiessen.

Sunrise/Diax-Sprecherin Monika Walser bestätigte, in der vergangenen Woche auf Veranlassung der AKdH besagten Provider gesperrt zu haben. Die Sperrung sei erfolgt, sobald man den Hinweis der AKdH erhalten habe. Dasselbe gilt auch für die Swisscom, wie deren Sprecher Sepp Huber sagte.

AKdH-Sprecher Samuel Althof bezeichnete auf Anfrage die Bestrebungen zur Schliessung von Nazi-Homepages als "langen Kampf". Dabei gehe man nach der Strategie vor, solche Seiten weg von den Gratis-Providern hin zu explizit nazistischen Providern zu vertreiben, um darauf den Zugang zu diesen sperren zu lassen.

Die Zusammenarbeit mit den Schweizer Providern und auch den Behörden bezeichnete Althof als "sehr gut". Es werde nun versucht, auch vermehrt im internationalen Bereich gegen Nazi-Homepages vorzugehen.

Die AKdH wird nach eigenen Angaben unter anderem von Persönlichkeiten wie dem israelischen Publizisten Uri Avnery, dem Wiener Simon Wiesenthal, dem Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel oder dem Ehrenpräsidenten der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Sigi Feigel, unterstützt.

swissinfo und Agenturen


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