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Schweizer Nothilfe für Erdbebenopfer

Rettungskräfte im Einsatz in Santa Tecla bei El Salvador.

(Keystone)

Ein Erdbeben hat am Samstag Mittelamerikas erschüttert. Besonders betroffen war El Salvador. Das ganze Ausmass der Naturkatastrophe war am Sonntagmittag noch unklar. Die Schweiz stellte Nothilfe in Höhe von rund 160'000 Franken bereit.

Bei dem schwersten Beben in der Region seit Jahren sind in El Salvador allein mindestens 136 Menschen umgekommen. Mindestens 500 Personen wurden verletzt.

Etwa 1200 Menschen galten am Sonntag als vermisst. Es wurden zahlreiche weitere Todesopfer befürchtet, denn Erdrutsche hatten mehrere hundert Häuser verschüttet.

Am schlimmsten traf die Naturkatastrophe ein Armenviertel in Santa Tecla westlich von San Salvador. Dort begrub ein Bergrutsch etwa 500 Häuser unter Schlamm und Geröll.

Die ganze Nacht hindurch gruben verzweifelte Angehörige mit Spaten, Stöcken oder mit blossen Händen nach den Verschütteten.

Schweizer reagierten schnell

Das Schweizerische Katastrophenhilfekorps SKH reagierte als eine der ersten ausländischen Hilfsorganisationen. Dies war möglich, da die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in der Region ein gut ausgebautes Netzwerk zur Verfügung hat. Laut einem SKH-Sprecher soll vorerst den Verletzten geholfen werden.

Pläne zur Entsendung von Einheiten des SKH gibt es vorerst nicht. Bei früheren Erdbeben-Katastrophen hatte die Schweiz unter anderem oft Suchhunde-Trupps entsandt.

Auch in Nachbarländern El Salvadors hinterliess das Erdbeben seine Spuren. In Guatemala wurden mindestens zwei Menschen getötet und acht verletzt und viele Gebäude beschädigt.

Auch in Nicaragua wurden Strom-, Telefon- und Wasserleitungen unterbrochen. In Honduras' Hauptstadt Tegucigalpa zeigten viele Hauswände Risse. Auch in Mexiko und Costa Rica war das Beben noch deutlich zu spüren. In allen Ländern sorgte es für Panikausbrüche.


swissinfo und Agenturen

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