Schweizer Sieg am Engadiner

Zum Dritten Mal Siegerin: Brigitte Albrecht Loretan. Keystone

Die Oberwalliserin Brigitte Albrecht Loretan hat zum dritten Mal nach 1999 und 2001 den Engadin Skimarathon gewonnen. Bei den Männern siegte der Spanier Juan Jesus Gutierrez.

Dieser Inhalt wurde am 10. März 2002 - 20:31 publiziert

Die Olympia-Dritte mit der Staffel setzte sich in dem Lauf über 42,2 km auf der Originalstrecke zwischen Maloja und Zuoz/S-chanf im Spurt klar vor Natascia Leonardi Cortesi durch.

Albrecht Loretan griff rund einen Kilometer vor dem Ziel bei recht starkem Gegenwind an und distanzierte ihre "Medaillen"-Kollegin von Salt Lake City letztlich um 6,1 Sekunden. Dritte wurde die 28-jährige Französin Annick Pierrel mit bereits 49,2 Sekunden Rückstand.

Überraschung bei den Männern

Im Männerrennen ging etwas überraschend nicht Sprint-Olympiasieger Tor Arne Hetland durch. Der Norweger musste sich im "Foto-Finish" um vier Zehntel dem spanischen Marcialonga-Sieger Juan Jesus Gutierrez (33) geschlagen geben. Den dritten Platz belegte der Italiener Roberto De Zolt.

Der deutsche Vorjahressieger Peter Schlickenrieder, Sprint-Zweiter in Salt Lake City, verzichtete wegen Krankheit auf den Start. Bester Schweizer war mit einem Rückstand von 23,6 Sekunden auf Rang 16 der Jurassier Christophe Frésard, der Führende in der Swisscom-Loppet-Wertung. Der letzte Sieg eines Schweizers am "Engadiner" geht auf das Jahr 1995 (André Jungen) zurück.

In beiden Rennen wurde der Streckenrekord klar verpasst. Von den 12'126 angemeldeten Teilnehmern starteten deren 11'027 um 08.40 Uhr ins Rennen.

swissinfo und Agenturen

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