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Schweizer Skisaison beginnt in Österreich

Die Schweizerin Sonja Nef ist in dieser Weltcupsaison wieder am Start.

(Swiss-Ski)

Die neue Saison im Skizirkus hat am Samstag in Sölden begonnen. Auf den Hängen des österreichischen Rettenbachgletschers.

Der Schweizerische Skiverband hofft auf gute Leistungen der Aktiven, um sein 100-Jahr-Jubiläum würdig zu feiern.

Der Schweizerische Skiverband wurde am 20. November 1904 in Olten gegründet. Mit dem offiziellen Beginn der alpinen Skisaison am Samstag im österreichischen Sölden hat auch die hundertste Saison von Swiss-Ski begonnen.

Nebst den Weltcuprennen stehen auch einige besondere Anlässe auf dem Fest-Programm.

Im November wird die Wanderausstellung "Hopp Schwiiz! – 100 Jahre Schweizerischer Skiverband" im Käfigturm in Bern eröffnet. Die Ausstellung tritt dann im März ihre Reise durch die Schweiz an. Und in Basel steigt vom 2. bis 4. April das grosse Jubiläumsfest.

Bessere Leistungen

Aber damit es in sämtlichen Bereichen auch wirklich etwas zu feiern gibt, erwartet die Leitung von Swiss-Ski überzeugende Leistungen der Herren- und Damenteams. Auch wenn 2004 keine grossen Rennen (Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele) stattfinden.

"Ich denke, aus Respekt vor den Pionieren der Schweizer Skigeschichte müssen die Athletinnen und Athleten ihr Letztes geben, damit sie in dieser 'Jahrhundertsaison' mehrere Siege feiern können", findet Swiss-Ski-Direktor Jean-Marie Mudry.

Nach der eher durchzogenen Bilanz der letzten Saison, mit vier Medaillen – zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen – an den Weltmeisterschaften in St. Moritz im letzten Februar, wird von den Schweizer Skiläuferinnen und -läufern nun erwartet, dass sie ihren Rückstand auf die führende Skination Österreich aufholen.

Das ist keine leichte Aufgabe, denn sowohl im Herren- als auch im Damenteam sind die Zugpferde nicht mehr dabei: Corinne Rey-Bellet und Michael von Grünigen sind zurückgetreten.

Die Cheftrainer Angelo Maina (Damen) und Karl Frehsner (Herren) hoffen, die Lücken mit einer dynamischen Gruppe wettzumachen.

Der neue Bereichsleiter Leistungssport von Swiss Ski, Gian Gilli, ist sich des Leistungs-Grabens bewusst, der die Schweiz zur Zeit noch vom Nachbar Österreich trennt.

Er will vor allem den Nachwuchs fördern, damit die Schweiz in den kommenden Jahren auf internationaler Ebene auf mehr wettbewerbsfähige Athleten zählen kann.

Das Interesse der Jungen wecken

Die grosse, vor zwei Jahren eingeleitete, Nachwuchsförderung hat bereits erste Früchte getragen: Sieben Medaillen – davon fünfmal Gold – an den letzten Weltmeisterschaften in Serre Chevalier.

"Ein erstes Ziel ist erreicht", erklärt Didier Bonvin, Chef Nachwuchs alpin. "Wir sind auf dem guten Weg, aber wir haben noch enorm viel Arbeit vor uns."

Ein Zeichen dafür, dass die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt steht, sind die 2,5 Mio. Franken, die für die verschiedenen nationalen Juniorenteams und die Skiklubs aller Regionen der Schweiz eingesetzt werden sollen.

swissinfo, Mathias Froidevaux
(Übertragen aus dem Französischen: Charlotte Egger)

Fakten

Der Schweizerische Skiverband wurde am 20. November 1904 in Olten gegründet.
Vom 2. – 4. April 2004 findet in Basel eine grosse Feier statt (Swiss-Ski-Festival)
Jahresbudget von Swiss-Ski: 25 Mio. Franken.

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In Kürze

- Die Skisaison 2003/04 beginnt dieses Wochenende im österreichischen Skiort Sölden.

- Sonja Nef fährt das erste Rennen seit ihrer Verletzung am rechten Kniegelenk.

- Ausser der Appenzellerin nehmen sechs weitere Schweizerinnen am Riesenslalom zu Saisonbeginn teil: Lilian Kummer, Fränzi Aufdenblatten, Nadia Styger, Monika Demermuth, Marlies Oester und Sandra Gini.

- Die beiden grossen Hoffnungen im Damenski, Tamara Wolf und Fabienne Sutter, haben sich unglücklicherweise im Trainingslager im argentinischen Las Leñas verletzt und starten nicht.

- Bei den Männern sind auf jeden Fall Didier Cuche, Didier Défago, Tobias Grünenfelder und Ambrosi Hoffmann mit von der Partie.

- Die Trainer Angelo Maina (Damen) und Karl Freshner (Herren) betrachten diese Saison auch ohne WM und Olympiade nicht als Übergangssaison.

- Das Fehlen Michael von Grünigens und Corinne Rey-Bellets, die ihren Abschied genommen haben, muss kompensiert werden.

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