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Selektionsverfahren für Sydney 2000 praktisch abgeschlossen

Franziska Rochat-Moser: Ob auch sie in Sydney an den Start darf, wird erst Anfang September entschieden. Keystone

105 oder 106 Athletinnen und Athleten (39 oder 40 Frauen sowie 66 Männer) werden die Schweiz an den Olymp. Spielen in Sydney vertreten. Das ist die geringste Anzahl Schweizer Teilnehmer an Sommerspielen seit 1988 in Seoul, als 99 Schweizer starteten.

Dieser Inhalt wurde am 16. August 2000 - 14:32 publiziert

Vor vier Jahren in Atlanta waren es noch 119 Schweizer (unter ihnen 43 Frauen) gewesen. Damals war die Schweiz mit den Handballern allerdings in einem reinen Mannschafts-Wettbewerb vertreten.

Der Schweizerische Olympische Verband (SOV) hat am Mittwoch (16.08.) das Selektionsverfahren mit einer Ausnahme abgeschlossen.

Im Radfahren entsprach der Schweizerische Olympische Verband (SOV) dem Selektionsvorschlag des Fachverbandes und berücksichtigte Strassen-Titelverteidiger Pascal Richard nicht. Ansonsten blieben grössere Überraschungen bei der neunten und letzten Selektions-Tranche aus.

Selektion von Rochat-Moser noch offen

Der noch offene Selektions-Fall betrifft Marathonläuferin Franziska Rochat-Moser. Sie muss am Halbmarathon vom 3. September in Altötting (De) eine Richtzeit von 1:12 laufen, um selektioniert zu werden. Mit einer Zeit bis 1:12:00 wäre Rochat-Moser diskussionslos an den Spielen in Sydney dabei.

"Wenn Rochat-Moser knapp darüber bleibt, wird ihre Leistung beurteilt. Dann würden beispielsweise die Witterungsbedingungen mit einbezogen", sagt der Schweizer Missions-Chef Hansjörg Wirz.

In 16 Sportarten mit dabei

Die Schweiz wird in Sydney in 16 Sportarten und deren Teilbereichen vertreten sein. Ohne Schweizer Beteiligung gehen folgende Sparten in Szene: Baseball/Softball, Basketball, Bogenschiessen, Boxen, Fussball, Gewichtheben, Landhockey, Rhythmische Sportgymnastik, Wasserball, Tischtennis, Taekwondo, Bogenschiessen, Badminton, Handball und Volleyball.

Begleitet werden die 105 oder 106 Sportler von 63 Verbands-Offiziellen und acht Pferdepflegern.

swissinfo und Agenturen

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