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Späte Freiheiten - Geschichten vom Altern - eine Ausstellung des Landesmuseums

Im Landesmuseum startet am Freitag (14.04.) die Ausstellung "Späte Freiheiten - Geschichten vom Altern". Bundesrätin Ruth Dreifuss plädierte in der Eröffungsrede vom Donnerstagabend für eine starke AHV und die Wahrung der "späten Freiheiten".

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2000 - 08:59 publiziert

Im Landesmuseum startet am Freitag (14.04.) die Ausstellung "Späte Freiheiten - Geschichten vom Altern". Bundesrätin Ruth Dreifuss plädierte in der Eröffungsrede vom Donnerstagabend für eine starke AHV und die Wahrung der "späten Freiheiten".

Die Phase zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr entwickle sich zunehmend zu einem Lebensabschnitt eigener Qualität, heisst es in einem Communiqué des Landesmuseums. Gezeigt werde deshalb die Geschichte, die gegenwärtige Situation sowie die Chancen und Probleme dieser neuen Generation.

Was waren die Voraussetzungen für die Entwicklung dieser Generation? Wie lebt sie? Was sind ihre Forderungen? Wieso sind ältere Menschen oft von neuen - technischen - Möglichkeiten ausgeschlossen?

Mit einem Gang durch zweihundert Jahre Kulturgeschichte des privaten Lebens zieht die Ausstellung letztendlich auf eine entscheidende Frage ab: Wie wollen wir im Alter leben?

Die Austellung breche Klischees, indem sie das starke Selbstwertgefühl einer Generation hervorhebe, sagte Bundesrätin Ruth Dreifuss an der Vernissage. Die Korrektur dieser Bilder sei wichtig, weil Vorurteile auf das Lebensgefühl älterer Menschen belastend und auf jüngere beängstigend wirkten.

Trotzdem sei es ihr ein Anliegen, die Bedeutung der sozialen Sicherheit für das Alter hervorzuheben. Deshalb seien in den letzten Jahrzehnten Instrumente wie AHV und Ergänzungsleistungen auf- und ausgebaut worden. "Wir haben eine kluge und effiziente Altersvorsorge entwickelt", so Dreifuss. Nun gelte es diese, und damit auch die "späten Freiheiten", auf längere Sicht zu erhalten.

Notiz: Die Sonderausstellung "Späte Freiheiten - Geschichte vom Altern" im Landesmuseum Zürich dauert vom 14. April bis am 16. Juli. Öffungszeiten: Di-So 10.30-17.00 Uhr

swissinfo und Agenturen

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