Navigation

Tourismus: Nach Topjahr 2008 folgt Einbruch

Nach dem Rekordjahr 2008 steht den Schweizer Hoteliers wegen der Wirtschaftskrise ein düsterer Sommer bevor: Die Übernachtungen werden gemäss Prognostikern um 7,2% zurückgehen, was dem stärksten Rückgang seit 27 Jahren entspricht.

Dieser Inhalt wurde am 19. Mai 2009 - 11:03 publiziert

Die Konjunkturforschungsstelle BAK Basel Economics geht für die im April zu Ende gegangene Wintersaison von einem Rückgang der Hotelübernachtungen von 6% aus, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Dies nachdem in den vier vorangegangenen Wintersaisons jeweils deutliche Wachstumsraten zu verzeichnen waren.

Zurückgegangen ist vor allem die Auslandnachfrage, aber auch die Binnennachfrage konnte das hohe Niveau der Saison 2007/2008 nicht halten. Mit insgesamt rund 15,5 Millionen Übernachtungen wurde aber dennoch die zweitbeste Wintersaison aller Zeiten registriert.

Einen noch deutlicheren Rückgang erwartet die BAK Basel aber für die Sommersaison. So sollen die Übernachtungen um deutliche 7,2% abnehmen. Hauptgrund sei die durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöste Wirtschaftskrise.

Aber auch die ungünstigen Wechselkursverhältnisse zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro sowie dem Pfund seien für den Rückgang verantwortlich.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.