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Trendwende bei Arbeitskräften

Erstmals mehr eingewanderte Arbeitskräfte.

(Keystone)

Bei der Wanderungsbewegung der Arbeitskräfte zeichnet sich eine Trendwende ab: Erstmals seit fünf Jahren hat die Schweiz 1999 mehr Einwanderungen als Auswanderungen von schweizerischen und ausländischen Arbeitskräften registriert.

Als Grund für den Einwanderungs-Überschuss nennt das Bundesamt für Statistik (BFS) die verbesserte Lage auf dem Arbeitsmarkt. 1999 sei die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften erheblich gestiegen. Die Zahl der Erwerbslosen habe sich dadurch deutlich reduziert.

Mehr ausländische Arbeitskräfte

Der positive Einwanderungs-Saldo ist ausschliesslich auf die Ausländerinnen und Ausländer zurückzuführen: Rund 60'000 Ankünften standen 56'000 Abreisen gegenüber. Bei der schweizerischen Erwerbs-Bevölkerung war die Bilanz hingegen praktisch ausgeglichen: 18'000 Einwanderungen und 19'000 Auswanderungen.

Der 1999 beobachtete Überschuss vermag jedoch die Netto-Auswanderung von 43'000 Arbeitskräften, welche die Schweiz zwischen 1995 und 1998 verzeichnete, bei weitem noch nicht zu kompensieren.

Einstieg oder Wiedereinstieg ins Erwerbsleben

Neben den Wanderungs-Bewegungen trug noch ein anderes Phänomen zu dieser Steigerung bei: 1999 traten in der Schweiz 283'000 Personen erstmals oder erneut ins Erwerbsleben ein. Dieser Zahl standen lediglich 266'000 Austritte wegen Pensionierung oder aus anderen Gründen gegenüber.

swissinfo und Agenturen


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