UBS-Steueraffäre: USA ersuchen um Kooperation

Die Schweizer Behörden haben von den USA ein Gesuch erhalten, in der Affäre der Grossbank UBS um mutmassliche Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu kooperieren.

Dieser Inhalt wurde am 15. Juni 2008 - 14:02 publiziert

Die Ermittlungen der amerikanischen Justiz gegen die UBS erreichen die Schweiz: Ein Gesuch zur Zusammenarbeit ist am Mittwoch in Bern eingetroffen, wie Folco Galli, Sprecher des Bundesamts für Justiz, zu Berichten von SonntagsZeitung und NZZ am Sonntag sagte.

Die Behörden würden das Gesuch nun in Hinblick auf mögliche Amts- oder Rechtshilfe prüfen, so Galli weiter. Über den konkreten Inhalt des Gesuchs wollte sich der Sprecher nicht äussern.

Ein früherer Angestellter der UBS in den USA kooperiert inzwischen mit den dortigen Strafbehörden. Ihm wird vorgeworfen, einem Immobilienhändler bei der Hinterziehung von Steuern behilflich gewesen zu sein.

Die US-Strafbehörden haben den Verdacht, dass weitere Kundenberater der Bank reiche Amerikaner zum Steuerhinterzug angeregt haben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen