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Über 5000 AIDS-Tote in der Schweiz

Tägliche Pillen-Ration für einen Aids-Kranken.

(swissinfo.ch)

Die Zahl der Aids-Toten in der Schweiz ist auf über 5'000 angestiegen. Rund 20'000 Menschen sind zudem mit dem Aids-Virus infiziert, wie aus der Jahresstatistik des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hervorgeht. Die Aids-Hilfe Schweiz forderte eine Verstärkung der HIV-Prävention.

Die Zahl der Aids-Meldungen und der Sterbefälle ist gemäss BAG in den letzten Jahren zurückgegangen. Dies wird vor allem auf die seit 1995 zur Verfügung stehenden hochwirksamen antiretroviralen Kombinationstherapien zurückgeführt.

Nach wie vor stecken sich immer mehr Menschen beim heterosexuellen Geschlechtsverkehr an. Bei den Frauen lag der Anteil erstmals höher als 80 Prozent.

Das BAG warnt aber davor, von einem starken Rückgang zu sprechen. Weil das Bundesamt für Statistik bei der Auswertung der Todesscheine im Verzug ist, dürften die endgültigen Zahlen für die Jahre 1999 und 2000 erheblich höher sein, als bisher ausgewiesen, sagte ein Sprecher des BAG auf Anfrage.Mit den bisher 34 Aids-Toten im Jahr 2000 wurde die Grenze von 5000 Schweizer Aidstoten überschritten.

Ungefähr gleich geblieben sind gemäss BAG-Statistiken vom Montag (29.01.) die gemeldeten Aids-Fälle und die positiven HIV-Tests. Bis Ende 2000 wurden 257 (Vorjahr: 264) neue Aids-Fälle gemeldet. Die Zahl der positiven HIV-Tests betrug 580 (603). Laut BAG sind aber noch nicht alle im Dezember 2000 vorgenommenen Tests ausgewertet.

swissinfo und Agenturen


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