Navigation

UEFA-Cup: Drei Schweizer Teams im Einsatz

Mladen Petrici (Mitte) zieht während des Hinspiels gegen Dinamo Bukarest an Valentin Nastase (rechts) vorbei. Keystone

Drei Schweizer Teams treten am Donnerstag zu UEFA-Cup-Begegnungen an: Servette, St.Gallen und die Grasshoppers. Alle drei Clubs haben eine gute Chance, sich für die 2. Runde des UEFA-Cups zu qualifizieren. Am einfachsten dürfte die Aufgabe für die Grasshoppers werden.

Dieser Inhalt wurde am 27. September 2001 - 09:24 publiziert

Gegen das auf Rang 5 abgerutschte Slavia Prag hat Servette nach dem 1:0-Sieg im Heimspiel die grosse Chance, im Europacup nach den Ausscheiden gegen Dukla (1961) und Bohemians Prag (1982) erstmals eine tschechische Mannschaft zu eliminieren. Das im Hinspiel ultradefensiv eingestellte Slavia wird am Donnerstag (20.15 Uhr) wieder auf Pavel Kuka zählen können.

Der ehemalige Bundesliga-Spieler (Kaiserslautern, Nürnberg, Stuttgart) und aktuelle Captain ist der Führungsspieler der jungen Slavia-Equipe und wurde im Hinspiel in Genf schmerzlich vermisst. Für Kuka wird Zelenka weichen müssen.

Servette in guter Form

Nach zuletzt zwei 3:0-Auswärtssiegen (Lausanne und Zürich) befindet sich Servette in einer sehr guten Form und steigt gar als Favorit ins Rückspiel. Doch Trainer Lucien Favre warnt: "Wir sind zwar in einer guten Ausgangslage. Aber wir werden ein wesentlich offensiveres Slavia erleben. Es wird für uns ein sehr schweres Spiel."

Grasshoppers: Pflichtaufgabe mit Stolpersteinen

Vor der lösbarsten Aufgabe aller drei Schweizer UEFA-Cup-Teilnehmer stehen am Donnerstag (19.00 Uhr) die Grasshoppers. Der Schweizer Meister kann gegen Dinamo Bukarest im heimischen Hardturmstadion antreten und verfügt dank dem 3:1-Auswärtserfolg im Hinspiel vor einer Woche über ein angenehmes Startpolster.

Die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen den rumänischen Cupsieger ist aber durchaus mit Stolpersteinen versehen. Zum einen verlief das Hinspiel in Bukarest nicht derart einseitig, wie es das Ergebnis weis machen lässt. GC war nach der Pause beim Stand von 0:1 derart unter Druck geraten, dass niemand etwas gegen den Ausgleich der Rumänen hätte einwenden können. Und ob die Zürcher danach nicht gänzlich unter die Räder geraten wären, ist im Nachhinein eine hypothetische Frage.

GC-Trainer Hans-Peter Zaugg ist sich der Gefahr durchaus bewusst: "Wir werden sicherlich nicht auf Unentschieden spielen. Zu Hause wollen wir unser Spiel machen." Das heisst, so schnell wie möglich auf einen eigenen Torerfolg ausgehen und dem Gegner damit frühzeitig den Wind aus den Flügeln nehmen.

St.Galler sind optimistisch

Obwohl St. Gallen am Donnerstag (20.15 Uhr) nur mit einem 2:1-Vorsprung zum Rückspiel im UEFA-Cup in Bukarest gegen Steaua Bukarest antritt, sind die Ostschweizer optimistisch, die 2. Runde zu erreichen. Grund dafür ist die Erkenntnis, dass Steaua keine Übermannschaft ist und im Hinspiel Abwehr-Schwächen erkennen liess.

Die St. Galler haben gegen den 21-fachen rumänischen Meister eine Chance, wenn sie sich nicht zurückziehen, sondern mit dosiertem Risiko angreifen und im Abschluss effizient genug sind. Sonst widerfährt ihnen gegen den technisch versierten Meistercup-Sieger von 1986 dasselbe, wie einst den Young Boys und Servette im Europacup gegen den ehemaligen Armeeklub: Die Berner verloren 1980 das Rückspiel mit 0:6, die Genfer 1995 mit 1:4.

swissinfo und Agenturen

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.