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Ungewisse Zukunft der Witwenrente

Verschwindet in der Schweiz die Witwenrente? Keystone

Abbaupläne für die Witwenrente in der 11. AHV-Revision sorgen in der vorberatenden Nationalrats-Kommission für rote Köpfe. Linke und Grüne Kommissions-Mitglieder werfen den Bürgerlichen vor, die Abschaffung der Rente zu planen.

Dieser Inhalt wurde am 08. November 2000 - 15:59 publiziert

Die christlichemokratische Kommissionspräsidentin Rosmarie Dormann erklärte am Mittwoch (08.11.) in Bern, von einer Abschaffung der Witwenrente in der staatlichen Altersvorsorge (AHV) sei in den Beratungen der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) nie die Rede gewesen.

Die Kommission versuche in der Frage der Witwenrente einen Konsens zwischen dem Status quo und dem Vorschlag des Bundesrates, der Regierung, zu finden. Dieser sieht vor, bei der Witwenrente rund 70 Prozent oder 833 Mio. Franken einzusparen, indem Witwen und Witwer gleichgestellt würden.

Sozialdemokratische und Grüne Kommissionmitglieder sagten demgegenüber, was der bürgerliche Teil der Kommission mit der Witwenrente vorhabe, sei ein gigantischer Sozialabbau zu ungunsten der Frauen. Von diesen einseitigen Abbauszenarien fühlten sich die linken und grünen Kommissionsmitglieder vor den Kopf gestossen, weshalb sie eine Teilnahme an den Beratungen verweigert hätten.

swissinfo und Agenturen

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