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Videokameras überwachen Strassenstrich

Videokameras als Mittel zur Kontrolle des Strassenstrichs? Keystone

Ab Montag überwachen drei Videokameras den Strassenstrich auf der Oltner Industriestrasse. Ziel der Massnahme ist, die in den letzten Monaten gestiegene Brutalität auf dem Strich einzudämmen.

Dieser Inhalt wurde am 14. Januar 2001 - 13:25 publiziert

Das Kommen und Gehen auf der Oltner Industriestrasse wird jeweils von 17 bis 7 Uhr elektronisch erfasst, bestätigte ein Sprecher der Polizei Kanton Solothurn am Wochenende Medienberichte. Die Aufzeichnungen werden nach 72 Stunden automatisch gelöscht.

Abrufen kann die Bilder nur die Stadtpolizei und auch nur dann, wenn sich in der fraglichen Zeit ein Vorfall ereignet hat. Das 80'000 Franken teure System sei mit dem Datenschutz vereinbar. Mit grossen Tafeln sollen die Autofahrer auf die Kameras aufmerksam gemacht werden.

Mit der Überwachung hofft die Polizei die Hemmschwellen für gewalttätige Freier zu erhöhen und im Fall von Delikten die Aufklärungsrate zu steigern.

Die Prostituierten meldeten im Vorfeld Bedenken gegen die Installation der Kameras an. Es sei wohl möglich, dass die Videokameras vor Ort eine Abnahme des Freierverkehrs und der Gewalttaten bewirke.

Es werde aber vermutlich zu einer Verlagerung in andere Quartiere kommen. Frauen würden gezwungen, im Versteckten zu arbeiten. Dadurch würden sie für gewalttätige Freier erpressbarer, befürchteten die Frauen.

swissinfo und Agenturen

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