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Volleyball: Schweizerinnen hoffen auf Exploit an Juniorinnen-EM im eigenen Land

Die Schweizer Juniorinnen- Nationalmannschaft. SVBV

Mit der Partie gegen Kroatien starten die Schweizerinnen diesen Samstag (05.08.) zur Juniorinnen- EM- Endrunde in Biel und Neuenburg. Das Team des chinesischen Trainers Chuanlun Liu will sich primär mit achtbaren Resultaten gut aus der Affäre ziehen.

Dieser Inhalt wurde am 03. August 2000 - 16:44 publiziert

Der starken Schweizer Gruppe, in der sämtliche Vorrundenspiele in Biel ausgetragen werden, sind unter anderen Weltmeister Russland und Polen (Jugendweltmeister) zugelost worden. Diesen zwei Teams dürfte die Halbfinal- Qualifikation kaum zu nehmen sein.

Komplettiert wird die Gruppe 2 mit der Türkei, Belgien und Kroatien. Gegen Belgien und Startgegner Kroatien dürfen die Schweizerinnen mit einem Sieg liebäugeln.

"Wir werden alles daran setzen, ehrenvoll abzuschneiden", erklärt Captain Lea Schwer. Die 18-jährige Spielerin vom KTV Riehen weist wie ihre Kolleginnen Aida Shouk und Sabine Frey (beide BTVLuzern) bereits Erfahrungen in der A-Nationalmannschaft auf. Liu lässt in seinem System diesen drei Schlüsselspielerinnen mehr Verantwortung zukommen.

Seit dem Ende der Meisterschaft haben die Schweizerinnen zahlreiche Testspiele absolviert und dabei den Gruppengegner Belgien bezwungen. Für die EM-Endrunde 2000 wurden sie als Vertreterinnen des Gastgeberlandes gesetzt. Bis dato hatten sie sich bloss ein einziges Mal (1994 in Griechenland/12. Rang) via Vorrunde qualifizieren können.

In Neuenburg spielen die Italienerinnen, die Titelverteidigerinnen von 1998; sie gelten auch heuer als stärkstes und attraktivstes Team. Die Tschechinnen (EM-Bronze 1998), Deutschland, Lettland, Spanien und Ungarn kämpfen um den zweiten Halbfinal-Platz in der Gruppe 1.

Die Juniorinnen-EM war einst vom Schweizer Verband (SVBV) mit der Absicht übernommen worden, Werbung für die EM-Kandidatur 2003 zu machen. Da sich aber die fähigsten Schweizer Top-Spielerinnen nicht langfristig ans Nationalteam binden liessen, wurde die entsprechende Kandidatur zurückgezogen.

swissinfo und Agenturen

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