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Vorbereitungen für die Gruppenbalz

In vielen Kantonen wird auf die Bejagung von Wildhasen verzichtet.

(Keystone)

Den Feldhasen in der Schweiz geht es nach Feststellungen der Jagdverbände wieder etwas besser. Diesen Schluss lassen die derzeitigen Tierzählungen zu, wie die Pressestelle "Wild und Umwelt" am Freitag (23.03.) mitteilte.

Dass es den Langohren besser geht, hat verschiedene Gründe. Mehr Hecken, Wildäcker und Brachwiesen geben den Hasen die notwendige Deckung und damit einen sicheren Lebensraum. Zudem wird in vielen Kantonen freiwillig auf die Bejagung der Feldhasen verzichtet.

Wissenswertes über den Lepus europaeus

Die Rammelzeit beginnt im Dezember/Januar und dauert bis zum September. Die Häsin bringt bis zu vier Würfe auf die Welt. Rammelnde Feldhasen versammeln sich zunächst zu "Hochzeitsgesellschaften" und führen eine "Gruppenbalz" durch.

Später bilden sich Paare oder kleine Gruppen, in denen sich "Beihasen" zum werbenden Paar gesellen. Während der Werbung kommt es zwischen rivalisierenden Rammlern zu Auseinandersetzungen. Auch die Häsin wehrt den Rammler durch Schläge ab.

Die nach mehrtägigem Treiben erfolgende Paarung dauert einige Sekunden. Sie wird mehrmals wiederholt und von der Häsin durch Abwerfen des Rammlers beendet. Die 1 bis 4 Jungen werden nach 42 bis 43 Tagen Tragzeit gesetzt. Tragende Häsinnen können ab dem 38. Trächtigkeitstag wieder aufnehmen.

swissinfo und Agenturen

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