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Wallis: Rückkehr teilweise möglich

Fassungslos und traurig sitzt ein Bewohner im zerstörten Dorf Baltschieder Keystone

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Gondo können in ihre Wohnungen zurückkehren, sofern diese intakt geblieben sind, sagt der Kantonsgeologe. Doch jetzt müssen noch die Behörden entscheiden.

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2000 - 22:30 publiziert

Nach eingehenden Analysen gab der Kantonsgeologe Jean-Daniel Rouiller am Freitagabend (20.10.) grünes Licht für die Rückkehr der Menschen aus Gondo und Baltschieder. Sie können in ihre Häuser zurückkehren, sofern diese nicht zerstört sind. Es ist jetzt an den Verantwortlichen der Gemeinde, über die Rückkehr zu entscheiden.

Rettungsmannschaften haben in den Trümmern ein weiteres Todesopfer geborgen. Damit erhöht sich die Zahl der Toten in Gondo auf zehn, vermisst werden noch drei Personen.

Schule gefunden - Tessin entspannt

Eine Lösung wurde für die Schulkinder aus Gondo gefunden: Bis Ende Jahr werden sie in Brig und Simplon-Dorf zur Schule gehen. In einer Gesamtschulklasse in Brig wird sie ihr eigener Lehrer unterrichten. Zum Schulbeginn am nächsten Montag wird auch ein Psychologe da sein.

Im Tessin ging derweil der Wasserstand des Langensees weiter zurück. Noch immer sind 150 Zivilschützer im Einsatz. Die 1'400 Evakuierten können voraussichtlich am Sonntag in ihre Wohnungen zurückkehren.

swissinfo und Agenturen

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