Wandern ist des Deutschschweizers Lust

Wandern ist und bleibt ein beliebtes Hobby - zumindest in der Deutschschweiz und bei Schweizer Staatsangehörigen. Insgesamt bezeichnet sich gemäss einer Studie ein Drittel der Schweizer Wohnbevölkerung als "aktive Wanderer".

Dieser Inhalt wurde am 14. Mai 2009 - 14:07 publiziert

In der Deutschschweiz sind 39% der Bevölkerung regelmässig mit Wanderschuhen und Rucksack unterwegs. Im Tessin hingegen sind es nur 22%, in der Romandie 17%. Auch Ausländer, die in der Schweiz leben, können sich weniger fürs Wandern begeistern. Nur 17% bezeichnen sich als "aktive Wanderer".

Die Resultate stammen aus einer vertieften Analyse der gross angelegten Studie "Sport Schweiz 2008" des Bundesamtes für Sport. Der Dachverband Schweizer Wanderwege, der in diesem Jahr sein 75-Jahr-Jubiläum feiert, stellte die Resultate am Donnerstag in Bern den Medien vor.

Demnach ist ein typischer Wanderer männlich, zwischen 40 und 60 Jahren und Deutschweizer. Im Gegensatz zu anderen Hobbys kennt das Wandern allerdings kaum schichtspezifische Grenzen: Gut Gebildete wandern ebenso oft wie weniger gut Gebildete. Auch beim Einkommen sind keine Unterschiede feststellbar.

swissinfo.ch und Agenturen

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