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Weststrasse Von der Transitachse zur Quartierstrasse

Während mehr als 30 Jahren verlief der gesamte Nord-Süd-Verkehr durch die Zürcher Weststrasse. Dank der Eröffnung der Westumfahrung im Jahr 2009 wurde das Quartier vom Durchgangsverkehr befreit. Die Zürcher Fotografin Corina Flühmann dokumentierte von 2007 bis 2014 den Wandel dieser einst ziemlich heruntergekommenen Gegend zu einem schicken Wohnquartier.

 Die Schweizer Künstlerin zeigt in ihrem Fotoband die Blechlawinen und Lastwagenkolonnen, die sich durchs Quartier wälzten, Baustellen und von Abgas geschwärzte Häuserfassaden, aber auch die "neue" Weststrasse mit ihren frisch gestrichenen Häusern, breiten Trottoirs, Bäumen, netten Vorgärten und belebten Balkonen. Sie porträtiert Männer, Frauen, Kinder, Alte und Junge, Schweizer und Leute ausländischer Herkunft. Was in all den Jahren unverändert blieb und noch immer das Strassenbild prägt, ist die jüdisch-orthodoxe Gemeinde mit ihrer Synagoge.

 Auffällig ist die Gestaltung des Buches "Weststrasse". Die Strassenbilder- und Szenen sind in Grossformat, Porträts und das Leben der Menschen in diesem Quartier in kleinerem Format. Diese aussergewöhnliche Form verleiht dem Buch besonderen Charme. Begleitet werden die Bilder von literarischen Erinnerungen der Autoren Melinda Nadj Abonji und Charles Lewinsky an die frühere Weststrasse.

(Bilder: Corina Flühmann; Text: Gaby Ochsenbein, swissinfo.ch)

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