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Wieder einmal eine Schweizer Medaille in der Halle?

Die grosse Schweizer Medaillenhoffnung an der Hallen WM in Portugal: André Bucher. Hier bei seinem "Hallen-Sieg" am 11. Februar 2001 in Dortmund.

(Keystone)

Der Schweizer Olympia-Fünfte André Bucher steigt am Wochenende an den 8. Hallen-Weltmeisterschaften in Lissabon als Medaillenkandidat in den 800-m-Wettbewerb. Seit 1993 in Toronto gab es keine Schweizer Hallen-WM-Medaillen mehr.

Damals waren es Julie Baumann, die Gold über 60 m Hürden gewann und Sandra Gasser (Bronze) über 1500 m.

André Bucher hatte sein Ziel bereits klar umrissen, als er sich entschied, die Hallensaison zu bestreiten: "Ich will eine WM- Medaille gewinnen". Am Mittwoch (07.03.) flog Bucher zusammen mit den beiden anderen Schweizer WM-Teilnehmern Alain Rohr (400 m) und Peter Philipp (1500 m) zuversichtlich nach Portugal. Am Freitag stehen für alle Drei die Vorläufe an.

In seinen drei Hallenstarts über 800 Meter siegte Bucher mit Landesrekord von 1:45,36 in Dortmund vor David Lelei (Ken) und Johan Botha (SA), wiederum mit Schweizer Rekord von 1:45,32 in Stockholm vor dem gleichen Duo und in 1:46,07 in Birmingham vor Botha und Lelei, die diesmal hinter Bucher die Plätze tauschten.

Ziel Halbfinal für Rohr

Vom Berner 400-m-Läufer Alain Rohr, der im letzten Jahr bei den EM Rang 5 belegt hatte, erwarten die Verantwortlichen eine Steigerung seiner Saisonbestzeit (46,57) und einen Halbfinalplatz, und vom Bündner Peter Philipp, der Anfang Februar in Stuttgart den Schweizer 1500-m-Hallenrekord auf 3:38,86 verbessert hatte, ebenfalls eine gute Leistung. Der 1500-er könnte extrem schwierig werden, da es nur Vorläufe und den Final gibt.

Nur ein Trio am Start

Dass die Schweiz nur drei Starter nach Lissabon entsendet, sei nicht beunruhigend, sagt man beim Schweizer Leichtathletik-Verband. Auf Grund der langen Saison im vergangnenen Jahr verzichteten Leute wie Mireille Donders ganz auf die Hallensaison, und Alain Rohr wählte, auch wegen des bevorstehenden Wechsels auf die Hürdenstrecke, einen anderen Aufbau als im letzten Winter.

Ausserdem liessen die vom Weltverband IAAF extrem hoch angesetzten WM-Limiten den Athleten in den technischen Disziplinen überhaupt keine Chance, sich zu qualifizieren.

Peter A. Frei, sda


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