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Wieder Verlust für die SRG

Die Schweizerische Radio-und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse schreibt Verluste. 2009 waren es 46,7 Millionen Franken. Und auch für die nächsten Jahre rechnet sie mit Defiziten. Die SRG setzt sie ihre Sparpläne fort.

Die SRG, zu der auch swissinfo.ch gehört, will den Verlusten mit Sparmassnahmen entgegenwirken. So beschloss der Verwaltungsrat letzten Februar, die Supportbereiche zu reorganisieren und damit bis 2014 rund 100 von 735 Vollzeitstellen einzusparen.

Die Sparanstrengungen seit 2005 werden auf 100 Millionen Franken beziffert. Im letzten Jahr blieb der Personalaufwand mit einem Plus von 0,5 Prozent praktisch stabil.

Finanzchef Daniel Jorio sieht die Gründe für die Defizite deshalb auf der Einnahmenseite. Letztes Jahr habe die Wirtschaftskrise zu einem Einbruch der Werbeerträge um 9 Prozent geführt.

Die Defizite seien aber vor allem strukturell begründet. So entgingen der SRG SSR idée suisse Werbeerträge, weil sie im Gegensatz zur Konkurrenz keine Unterbrecherwerbung senden und keine Online-Werbung machen dürfe. Gleichzeitig dürften ausländische Sender Schweizer Werbefenster ausstrahlen.

Eine Benachteiligung sehen die SRG-Verantwortlichen auch in den "restriktiven Regeln" für das Sendungs-Sponsoring. Zudem würden den öffentlich-rechtlichen Sendern in der Schweiz die Ausfälle nicht kompensiert, die durch die Gebührenbefreiung etwa von einkommensschwachen Personen entstehen.

Will der Bundesrat nicht zusätzliche Einnahmen gewähren, stehen laut Münch einschneidende Schnitte bevor. In diesem Falle sollen "für den Service public nicht zentrale Angebote" gestrichen werden, etwa das Jugendradio "Virus" oder "Option musique".

swissinfo.ch und Agenturen

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