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Allianz im europäischen Güterverkehr

Der internationale Güterverkehr auf der Schiene soll wettbewerbsfähiger, zuverlässiger und transparenter werden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sieben europäische Güterbahnen in Zürich die Allianz Xrail gegründet. Mit im Boot ist auch SBB Cargo.

Ziel der Allianz sei es, die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Wagenladungsverkehrs gegenüber der Strasse zu erhöhen, hiess es an der Medienkonferenz in Zürich.

Ein wettbewerbsfähiger Einzelwagenladungsverkehr sei langfristig in Europa nur möglich, wenn die Bahnen grenzüberschreitend zusammenarbeiteten, sagte Projektleiter Günter J. Ferk. Dank Xrail werde der Güterverkehr insgesamt wesentlich zuverlässiger und attraktiver.

Xrail will beim internationalen Gütertransport eine Zuverlässigkeit von 90 Prozent erreichen. Für jede Fahrt sollen Fahrpläne erstellt und die Kunden kontinuierlich über die voraussichtliche Ankunftszeit ihrer Wagen informiert sowie Verspätungen umgehend gemeldet werden.

Die Gewerkschaft des schweizerischen Verkehrspersonals SEV begrüsste die Gründung der Allianz. "In den vergangenen Jahren haben die Güterbahnen Europas in blinder Konkurrenzwut gegeneinander gearbeitet, ohne zu realisieren, dass sie damit ihrem grössten Konkurrenten, der Strasse, in die Hand spielen", wurde SEV-Vizepräsident Manuel Avallone zitiert.

Der Verband der verladenden Wirtschaft (VAP) warnte vor Illusionen. Nur wenn die neue Allianz Xrail die teilweise schlechten Leistungen einzelner Allianzbahnen deutlich verbessere, habe sie eine Chance, vermehrt Güter auf die Schiene zu bringen.

An der Allianz beteiligt sind neben SBB Cargo auch CD Cargo (Tschechische Republik), CFL Cargo (Luxemburg), DB Schenker Rail (Deutschland), Green Cargo (Schweden), Rail Cargo Austria (Österreich) und FNCB Logistics (Belgien).

swissinfo.ch und Agenturen


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