Navigation

Skiplink navigation

Es wird mehr fair gehandelt und gekauft

Der Umsatz mit Produkten aus fairem Handel ist 2009 in der Schweiz laut Max Havelaar um 2,6 Prozent auf 271,9 Mio. Franken gestiegen. Wachstumstreiber waren die Textilien mit einer Umsatzsteigerung um über zwei Drittel.

Dieser Inhalt wurde am 26. Mai 2010 - 11:25 publiziert

Bananen bleiben das bestverkaufte Fairtrade-Produkt; ihr Marktanteil liegt seit Jahren bei über 50%. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage mussten die Blumen einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen, blieben aber das mit Abstand zweitgrösste Produkt.

Der Absatz im Ausserhaus-Konsum nahm um 3,4% zu. Schlüsselakteure der Gastronomie haben ihr Fairtrade-Sortiment stark ausgebaut.

Coop, gefolgt von der Migros, sind die wichtigsten Absatzkanäle von Fairtrade-Produkten in der Schweiz.

Weltweit wurden 2009 zertifizierte Fairtrade-Produkte im Wert von 3,4 Mrd. Euro verkauft, was einer Zunahme von 15% entspricht. Dank den verstärkten internationalen Strukturen im Fairtrade-Verbund gelang es erstmals, grosse international tätige Unternehmen für Fairtrade zu gewinnen.

Cadbury und Nestlé lancierten in England und Irland je ein Flaggschiff-Produkt mit dem Fairtrade-Label, Starbucks stellte im gesamten europäischen Markt sein wichtigstes Kaffeegetränk Starbucks Espresso Roast um, und bis 2011 wird weltweit jedes Ben&Jerry’s-Eis das Fairtrade-Label tragen.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen