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WM Ski nordisch: Hartes Brot für die Schweiz in Lahti

Sylvain Freiholz (Bild) und den übrigen Schweizer Skispringern ist in Lahti am ehesten eine Überraschung zuzutrauen.

(Keystone)

Zum sechsten Mal empfängt Lahti (Finnland) vom 15. bis 25. Februar die Weltelite der Nordischen. Die Einheimischen sind die Topfavoriten. Dann folgen Norwegen, Schweden und Russland. Weit abgeschlagen die Schweiz, die wohl von der Vergangenheit träumen wird. Das gilt für Langlauf und Skispringen.

Als "Stadt des Skisports" wird Lahti bezeichnet. Dazu trugen nebst den bislang fünf Weltmeisterschaften die alljährlichen "Salpausselkä-Skispiele" bei, die seit 1923 durchgeführt werden.

Lahti, was zu deutsch Bucht heisst, lebt aber nicht vom Skisport und dem Tourismus allein. Das aufstrebende Industrie-Zentrum wird oft als DIE amerikanische Stadt Finnlands bezeichnet.

Finnlands Team ist auch Favorit

Bei der nordischen Ski-WM in Lahti sind die finnischen Langläuferinnen und Langläufer die Topfavoriten. Die Norweger, die Schweden und die Russinnen sind ihre grössten Gegner; Italiener, Österreicher und Deutsche gelten als Aussenseiter. Die Schweizer versuchen, Ergebnisse im Rahmen der letzten Titelkämpfe zu erzielen.

Ein Schweizer Exploit liegt wohl nicht drin

1989, an der letzten WM in Lahti, holten die Schweizer Hippolyt Kempf, Andreas Schaad und Fredy Zihlmann im Teamwettbewerb Silber. Von solchen Resultaten darf die heutige Generation nicht einmal träumen.

Zwei Athleten mit einer Platzierung zwischen Rang 1 und 20 hat der Schweizer Kombiniererchef Fredy Vogel im letzten Herbst als Zielsetztung für die WM bekannt gegeben. Im Weltcup sollten es Top-Ten-Plätze sein. Dieser Vorgabe ist bis jetzt Andy Hartmann als 13. in Lillehammer am nächsten gekommen. Im Weltcup befindet sich der Bündner als bester Schweizer im 23. Zwischenrang; Ivan Rieder, der Berner Oberländer, ist als Nächstbester auf Platz 39.

Trends nicht erkannt?

Trotz dem neuen Trainer Ladislav Rygl, der ein härteres Regime als sein Vorgänger Stefan Späni führt, ist im Schweizer Team noch kein Aufwärtstrend festzustellen. Auch an den Junioren-WM wurde die Zielsetzung (fünfte Medaille innerhalb von fünf Jahren) verfehlt. Es erstaunt wenig, dass aus verschiedenen Schweizer Regionen Stimmen laut werden, wonach an der Führung der Nordischen Kombination eine Änderung vorgenommen werden müsste. Offenbar werden seit langem internationale Trends nicht erkannt.

Skispringen: Schweizer Top-Ten-Platz wäre Überraschung

Der achtfache Saisonsieger Adam Malysz (Pol) und das finnische Team starten an den WM in Lahti als haushohe Favoriten zu den je zwei Einzel- und Team-Wettbewerben auf der kleinen und grossen Schanze. Für das Schweizer Quartett Freiholz, Küttel, Steinauer und Vogel wäre eine Top-Ten-Platzierung in einem der Schanzen-Wettbewerbe eine überaus erfreuliche Überraschung.

Swissinfo und Agenturen


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