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Xstrata verliert gegen Aborigines

Australische Ureinwohner haben vor Gericht die Umleitung eines Flusses gestoppt. Damit wird der Ausbau einer der grössten Zinkminen der Welt verhindert, die dem britisch-schweizerischen Konzern Xstrata gehört.

Die australische Regierung habe Verfahrensregeln missachtet, als sie Ende 2006 das umgerechnet 82,5 Mio. Franken teure Projekt am McArthur Fluss im Norden Australiens bewilligte, befand das Bundesgericht in Sidney.

Um die unterirdische Mine zu einem Tagebau zu erweitern, hat Xstrata bereits mehrere Kilometer des Flusses umleiten lassen. Die Aborigines verlangen, dass die Umleitung wieder rückgängig gemacht wird.

Die Ureinwohner verlangen von Xstrata auch Verhandlungen über eine Entschädigung und Jobmöglichkeiten für Aborigines.

Die Industrie nennt das Urteil einen "schrecklichen Rückschlag" für die australische Minenindustrie. Die Entscheidung gefährde die wirtschaftliche Entwicklung in entlegenen Gebieten des Landes.


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