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Yad Vashem-Ehrung für Schweizer

Aussenminister Joseph Deiss (mit Kranz) besuchte am 26.3.2001 die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Keystone

Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem verleiht an fünf Schweizer "Medaillen der Gerechten" - in vier Fällen postum. Die Auszeichnung erhalten Personen, die Juden unter Einsatz ihres Lebens vor Nazi-Verfolgung gerettet haben.

Dieser Inhalt wurde am 28. September 2001 - 10:47 publiziert

Nach Angaben der israelischen Botschaft in Bern erhalten Frau Marguerite Constantin-Marclay aus Champéry (VS) für sich und für ihre verstorbenen Eltern Emile und Lina Marclay eine "Médaille des Justes».

Ausserdem werden der verstorbene frühere Sekretär des Bündner Justiz- und Polizei-Departementes, Anton Bühler, sowie der ebenfalls verstorbene Ernst Vonrufs, früher Chargé de Mission an der Schweizer Gesandtschaft in Budapest, postum ausgezeichnet. Ihre Söhne werden die Medaille an der Feier am 23. Oktober in der israelischen Botschafter-Residenz im Empfang nehmen.

46 "Gerechte" aus der Schweiz

Die Yad Vashem-Medaille ist die höchste israelische Auszeichnung, die an Ausländer verliehen werden kann. Nachdem bereits im Februar fünf Schweizer für Juden-Rettung ausgezeichnet wurden, steigt die Zahl der "Gerechten" aus der Schweiz nun gemäss einer Statistik des Jerusalemer Zentrums auf 46. Unter ihnen befinden sich Personen wie der St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger und Konsul Carl Lutz.

swissinfo und Agenturen

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