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Zahl der Sozialhilfe-Bezüger stabil

Dank guter Wirtschaftslage ist 2006 der Anteil der Sozialhilfe-Empfänger an der Bevölkerung nur gering angestiegen. Jugendliche, Alleinerziehende und Ausländer haben wie schon in den Vorjahren ein höheres Sozialhilferisiko.

Dieser Inhalt wurde am 13. Mai 2008 - 15:12 publiziert

Wie aus der Sozialhilfestatistik 2006 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, nahm die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger in der Schweiz um rund 7600 auf 245'156 Personen zu. War die Sozialhilfequote 2004/2005 noch von 2,8 auf 3,2% angestiegen, so wuchs sie 2006 lediglich auf 3,3%.

Mit zeitlicher Verzögerung hätten sich das hohe Wirtschaftswachstum und die verbesserte Arbeitsmarklage auf die Sozialhilfe-Entwicklung ausgewirkt, schreibt das BFS.

Rund 44% aller Sozialhilfeempfänger sind Ausländer, während ihr Anteil an der Wohnbevölkerung knapp 21% beträgt. Die Gründe liegen laut BFS bei der geringen Berufsqualifikation, den schlechteren Arbeitsmarktchancen und der Familienstruktur. Oft arbeiteten Ausländer auch in Tieflohnbranchen.

Kinder, junge Erwachsene und Alleinerziehende sind am häufigsten auf Sozialhilfe angewiesen. Generell nimmt die Quote mit zunehmendem Alter ab.

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