Zellweger Luwa baut 70 Stellen ab

x Keystone

Nach dem Einbruch im letzten Jahr entlässt die Industriegruppe Zellweger Luwa Angestellte: Im Geschäftsbereich Luwa sollen wegen Sparmassnahmen und Restrukturierungen in den nächsten 18 Monaten bis zu 70 Stellen in der Schweiz abgebaut werden.

Dieser Inhalt wurde am 16. Juni 2000 - 08:15 publiziert

29 Stellen an den Standorten Genf und Uster ZH würden per sofort gestrichen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend (15.06.) in einem Communiqué mit. Zehn Angestellte würden pensioniert, die restlichen entlassen, sagte Unternehmenssprecherin Cornelia Risi auf Anfrage.

Die Belegschaft als ganze sei vorgängig über den Stellenabbau orientiert worden. Die Betroffenen würden in den nächsten Tagen informiert, sagte Risi.

In Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterkommission sei ein Sozialplan ausgearbeitet worden. Dieser sehe die Finanzierung von vorzeitigen Pensionierungen, Abgangsentschädigungen sowie die Unterstützung bei der Stellensuche vor.

Der Geschäftsbereich Luwa ist im Anlagenbau und Engineering von luft- und klimatechnischen Systemen tätig. Im letzten Jahr rutschte der Umsatz der Sparte um 5,4 Prozent auf 526,5 Mio. Franken ab. 2526 Mitarbeiter waren 1999 in dem Bereich tätig.

Die Zellweger Luwa-Gruppe hatte im letzten Jahr einen Einbruch verkraften müssen. Der Umsatz der Gruppe ging um 9 Prozent auf 888,6 Mio. Fr. zurück. Das Jahresergebnis brach gar um 35,5 Prozent auf 22 Mio. Fr. ein.

Anpassungen an neue Strategie

Seit Jahren sucht der in Uster ZH ansässige Mischkonzern, der 1999 weltweit 4221 Personen beschäftigte, nach einer neuen Strategie. Laut damaligen Aussagen von Bechtler ist eine Konzentration auf erfolgversprechende Haupttätigkeiten geplant.

Im letzten Jahr sei beim Bereich Luwa ein "Prozess- und Kostenoptimierungsprogramm" eingeleitet worden, heisst es im Communiqué weiter. Dieses habe "strukturelle Anpassungen an die neue strategische Ausrichtung" und mehr Kosteneffizienz zum Ziel. Die Einsparungen würden sicher nicht mehr im laufenden Jahr wirksam, sagte Risi.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen