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Zivilgesellschaft schaut nach Davos

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Mehrere Nicht-Regierungs-Organisationen laden zu einer Alternativ-Konferenz zum Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) in Davos ein. Von dort sollen die Vertreter der Wirtschaft kritisch beäugt werden.

"The Public Eye on Davos 2001" heisst die internationale Kampagne von acht Entwicklungs- und Umweltorganisationen. Sie soll jenen eine Plattform bieten, die nicht ans WEF geladen werden. Die Erklärung von Bern (EvB) und Pro Natura haben am Donnerstag (11.01.) ihr Konzept vorgestellt: Eine unabhänige, öffentliche Konferenz soll das WEF und die dort vertretene Politik kritisch hinterfragen. Vertreterinnen und Vertreter von Nicht-Regierungs-Organisationen aus dem Süden und dem Norden werden eine andere Perspektive vertreten als diejenige, die Jahr für Jahr am WEF verkündet wird, schreibt die EvB.

Jeden Tag wollen die Referentinnen und Referenten an der Konferenz auf die "negativen Auswirkungen der Globalisierung" hinweisen. Anders als letztes Jahr wird diesmal aber auf einen direkten Dialog mit den WEF-Verantwortlichen verzichtet.

Wirtschaft und Umwelt

Die Organisationen fordern laut EvB-Mitarbeiterin und Kampagnen-Koordinatorin Jolanda Piniel international verbindliche politische Rahmenbedingungen, die sich der Wirtschaft unterordnen müssten.

Es gelte, die stete Schwächung der Umweltabkommen zu Gunsten der ungebremsten Liberalisierung zu stoppen, sagte Miriam Behrens von Pro Natura. Das WEF aber fördere als private Vereinigung der weltweit grössten Konzerne diese ungebremste Liberalisierung.

Am WEF wird gemäss Piniel jede Gelegenheit wahrgenommen, den Einfluss der Wirtschaft auf die internationale Politik auszubauen. Auf höchster Ebene würden an einem Privatanlass Vorentscheide getroffen, welche zwar die ganze Öffentlichkeit angingen, von welchen aber nur die Wirtschaft profitiere.

swissinfo und Agenturen


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