Navigation

Zülle verteidigt Leader-Position, Cipollini disqualifiziert

Francisco Javier Cerezo musste sich nach Cipollinis Schlägen pflegen lassen. Keystone

Eladio Jimenez (Sp) hat die fünfte Etappe der Spanienrundfahrt gewonnen. Der Schweizer Alex Zülle fuhr auf Platz drei und konnte seine Führung im Gesamtklassement ausbauen. Mario Cipollini (It) wurde wegen einer Schlägerei vor dem Rennen disqualifiziert.

Dieser Inhalt wurde am 30. August 2000 - 06:32 publiziert

Für den Ausgang der Etappe über 153 km von Albacete nach Xorret de Cati entscheidend war die bis zu 18 Prozent steile Steigung zur ersten 1.-Kategorie-Wertung der Rundfahrt am Ende der Etappe.

Jimenez griff in der zweiten Hälfte der Rampe an und kam in seinem dritten Profi-Jahr zu seinem ersten Sieg. Hinter Roberto Heras (Sp) erreichte der Schweizer Alex Zülle mit neun Sekunden Rückstand den 3. Platz. Jan Ullrich (De) büsste 32 Sekunden auf den Ostschweizer ein, Abraham Olano (Sp) gar 57 Sekunden.

Im Gesamtklassement weist Zülle nun 1:09 Minuten Vorsprung auf Abraham Olano auf. Igor Gonzalez de Galdeano (Sp) als Gesamtdritter liegt 1:10 Minuten, Jan Ullrich als Sechster 1:23 Minuten hinter Zülle zurück.

Der unglückliche Held des Tages war der Italiener Fabio Roscioli, der nach 27 km eine Soloflucht startete, die ihm bis zu zwölf Minuten Vorsprung eintrug. Roscioli war damit theoretischer Leader.

Die Schlusssteigung nahm der Italiener mit beinahe sechs Minuten Vorsprung in Angriff. Mit einer zu grossen Übersetzung war Roscioli aber überfordert und büsste in der Folge seinen Vorsprung wieder ein.

Noch vor dem Start zur 5. Etappe war der Italiener Mario Cipollini vom Rennen ausgeschlossen worden. Der erfolgverwöhnte Sprinter, der bislang noch keine Etappe gewonnen hatte, liess sich in Albacete in eine Schlägerei mit Francisco Javier Cerezo ein.

Cipollini soll dem Spanier gefährliche Fahrweise vorgeworfen und mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Cerezo musste mit drei Stichen genäht werden.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.