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Ausstellung "Ich sah die Hautveränderung nicht mehr"

"Schaut uns ruhig an!" Diese Botschaft senden Andrin, Till, Adiam und Gian, vier Kinder, deren Gesicht von einer Veränderung der Haut gezeichnet ist. Ihre Porträts sind Teil einer ergreifenden Fotoausstellung. Organisiert wurde diese vom "Zentrum Kinderhaut" des Universitätsspitals Zürich.

"Ich habe sehr schnell nur das Kind und nicht mehr die Hautveränderung gesehen", erzählt Gabi Vogt, die einen Teil der Porträts der vier Protagonisten gemacht hat. Zum 150-jährigen Bestehen des Kinderspitals Zürich wurden sie und zwei weitere Fotografinnen, Gabriela Acklin und Valérie Jaquet, für diese Fotoausstellung beauftragt.

Ziel der Ausstellung ist es, einen anderen Blick auf Kinder zu werfen, die oft nicht angesehen, sondern angestarrt werden. "Diese Kinder wollen sich nicht verstecken, sondern sichtbar sein und damit auch anderen Kindern helfen, die das gleiche erleben", sagt Vogt. "Wir sind wie die anderen", scheinen sie den Besuchern der Ausstellung sagen zu wollen.

Es waren die Begegnungen, von denen sich die Zürcher Fotografin inspirieren liess. "Was wird geschehen, wenn ich die Kamera auf die verletzlichen Kinder richten würde?", fragte sie sich.

Einige Kinder haben der Fotografin Bruchstücke ihrer Geschichte erzählt, auch schmerzhafte Erlebnisse. Jedes der Kinder geht anders mit seiner Hautveränderung um, ob es eine Narbe, eine Hautkrankheit oder ein Geburtsfleck ist. Einige finden manchmal sogar Vorteile.

Die Ausstellung wirft bei den Besucherinnen und Besuchern auch die Frage auf: "Wie begegne ich selber Menschen, die von einer Hautveränderung betroffen sind?" Die Ausstellung "Schaut uns ruhig an" wird vom 7. bis 23. September im Careum Auditorium Zürich gezeigt.    

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