Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

"Schuster, bleib bei Deinen Leisten", heisst das Sprichwort. Doch für einen guten Zweck in der Corona-Krise dürfen auch mal "unsere" Fussballstars trällern.

Ganz herzliche Grüsse aus Bern, bleiben Sie daheim – und gesund!

Christian Raaflaub

Fokus: Wissenschaft, die 5. Schweiz

(sda-ats)

Was brauchen wir, damit unsere Gesellschaft noch funktioniert? Eine Frage, die sich derzeit viele angesichts der Corona-Krise stellen.

In der Schweiz sind wegen des Coronavirus seit zehn Tagen alle Tätigkeiten und Aktivitäten verboten, die als nicht "zwingend erforderlich" gelten. Davon unter anderem betroffen: Geschäfte, Märkte, Restaurants, Bars, Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzertsäle, Theater, Sportzentren, Schwimmbäder, Coiffeursalons, Schönheitssalons und Skigebiete.

Auch die Schulen wurden geschlossen. Doch gibt es einige Bereiche wie Garagen, Kioske oder Take-aways, die geöffnet bleiben dürfen. Die Auswahlkriterien verstehen nicht alle, wie das Gespräch zeigt, das mein Kollege Luigi Jorio mit einem Wirtschaftswissenschaftler führte.

Es gehe darum, eine Balance zu finden, sagt der Wissenschaftler. Denn die zwingend erforderlichen Aktivitäten würden auch vom Grad der Entwicklung einer Gesellschaft und der Bevölkerungsstruktur abhängen. Bei der Wahl der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus seien diese Unterscheidungen nicht gemacht worden, stellt er fest.

(zVg)

Auch der Sport liegt darnieder. Momentan läuft gar nichts mehr. Nun lässt die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft aufhorchen.

Besser wäre, sie blieben auf dem Platz. Doch weil sie das gegenwärtig nicht dürfen, singen die Schweizer Nationalspieler. Zwar mehr schlecht als recht, doch das Ganze ist für einen guten Zweck.

"Imagine", diesen Überhit von John Lennon, interpretieren die Kicker auf ihre eigene Weise. Mit dem Video möchten sie "ein Zeichen setzen in einer schwierigen Zeit": Die "Nati" spendet für den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen, damit dieser mehr Schutzmaterial für die Pflegenden kaufen kann. Das Material soll dort eingesetzt werden, wo es am dringendsten benötigt wird.

Für den Videoclip, der bald schon viral ging, haben sich die Fussballstars alle daheim gefilmt. Und einige von ihnen können tatsächlich singen! Mildernde Umstände gibt's natürlich dafür, dass die Jungs nicht zusammen üben konnten… 😉

(Sakchai Lalit / AP Photo / AFP)

Sehen Sie wegen der Corona-Krisefinanzielle Probleme auf sich zukommen? Vielleicht könnten diese Fakten demnächst für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer interessant werden.

Auf Facebook haben wir heute diese vier Punkte gepostet, die für im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer (nicht für Reisende) relevant sind, die sich gezwungen sehen, Sozialhilfe beziehen zu müssen.

1. Sie müssen im Auslandschweizerregister eingetragen sein

2. Bei Doppelbürgern muss die schweizerische Staatsangehörigkeit "vorherrschen"

3. Sie müssen in einer Notlage sein, also Ihren Lebensunterhalt im Aufenthaltsstaat nicht selber bestreiten können

4. Eine Rückkehr in die Schweiz muss unzumutbar sein

(sda-ats)

Werden wir in der Schweiz jetzt alle überwacht? Der Bund analysiert seit einigen Tagen die Mobilfunkdaten von Kundinnen und Kunden der Swisscom.

Es handle sich um keine Überwachung, sondern es gehe lediglich darum, Bewegungsmuster festzustellen, betonte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) heute.

So könne der Bund analysieren, inwiefern seine Corona-Massnahmen einen Einfluss auf das Leben der Bevölkerung hätten. Zum Beispiel lasse sich feststellen, ob sich zu viele Menschen gleichzeitig an einem Ort befunden hätten. Gemäss ersten Auswertungen würden sich die Menschen in der Schweiz an die Vorgaben des Bundes halten, wie es hiess.

Die Daten würden auch nicht personenbezogen und nicht in Echtzeit, sondern lediglich historisch betrachtet. Sie müssen also nicht befürchten, plötzlich eine Warn-SMS des Bundes zu erhalten, sollten Sie sich irgendwo aufhalten, wo zufällig mehr als fünf Menschen aufeinandertreffen.

Eine Grafik eines Smartphones.
(swissinfo.ch)

📱SWIplus📱 liefert Ihnen nicht nur täglich ein kompaktes Briefing mit den wichtigsten Debatten in der Schweiz, sondern bietet Ihnen auch die Möglichkeit, mit uns oder untereinander in Kontakt zu treten.  

Dazu haben wir Q&A (Frage und Antwort) eingerichtet. Hier können Sie Fragen an uns oder andere Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer stellen.

Dies haben in den vergangenen Wochen einige unserer Leserinnen und Leser genutzt.

Und auch wir wollten von Ihnen einiges wissen:

👇Haben Sie auch Fragen oder können Sie einige unserer Fragen beantworten? Dann klicken Sie auf 🗨Q&A🗨.👇

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Externer Inhalt

Warum fehlt die weibliche Kunst in den Schweizer Museen?

SWI plus Banner

  • Relevante Meldungen kompakt aufbereitet
  • Fragen und Antworten für die Fünfte Schweiz
  • Diskutieren, mitreden und vernetzen

Mit einem Klick ein Plus für Sie!


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.