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Einreisesperre USA In der Schweiz tätige Wissenschaftlerin klagt Trump an

A group of women in New York participate in evening prayers as people gather for a rally against the new ban on Muslims from certain countries

(Keystone)

Eine iranische Wissenschaftlerin aus der Schweiz hat US-Präsident Donald Trump und Spitzenleute zweier US-Behörden angeklagt, weil sie und andere an einer Einreise in die USA gehindert werden.

Samira Asgari hat am Donnerstag an einem Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts Klage eingereicht. Sie verlangt, dass die Trump-Regierung ihr ermöglicht, den ihr angebotenen Job am Labor der Harvard Medical School in Boston anzutreten.

Asgari lebte bisher in der Schweiz und hat die iranische Staatsbürgerschaft. Als Post-Doktorandin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) hat sie vom Schweizerischen Nationalfonds ein Stipendium erhalten, um ihre Forschung in Harvard fortzusetzen.

Wegen der Einreisesperre des US-Präsidenten Donald Trump konnte sie den Flug in die USA nicht antreten – trotz gültigem Visum. Nun sitzt sie in Lausanne fest. Zusammen mit ihrem Lebenspartner hatte sie bereits Job und Wohnung gekündigt sowie alle Möbel verkauft.

Faktisches Landeverbot

Asgari war beim Boarding in eine Maschine der Fluggesellschaft Swiss in Richtung Boston wegen ihrer Nationalität von offiziellen US-Beamten am Einsteigen in die Maschine gehindert worden.

Asgari

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Die Beamten "drohten, sollte sich Swiss nicht an die Anordnung halten, könnte der Flug keine Landeerlaubnis erhalten und die Airline mit bis zu 50'000 US-Dollar gebüsst werden", heisst es in der Anklageschrift. Zuvor hatte sie bereits versucht, über Frankfurt in die USA zu reisen.

Zusätzlich zu Trump klagte Asgari auch den Vorsteher des US-Departements "Homeland Security" und zwei Grenzschutz-Beamte an.

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