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Bestände wichtiger Vogelarten gehen weiter zurück

Die Schweiz hat das Ziel verfehlt, den Rückgang der Biodiversität bei den Brutvögeln bis 2010 zu stoppen. Die Bestände vieler für den Naturschutz besonders wichtiger Vogelarten gehen weiter zurück, wie der Swiss Bird Index (SBI) der Schweizerischen Vogelwarte Sempach zeigt.

Dieser Inhalt wurde am 17. Juni 2010 - 17:09 publiziert

Der Swiss Bird Index SBI fasst die Entwicklung der Schweizer Brutvögel zusammen. Über den Zeitraum von 1990 bis 2009 habe bei gefährdeten Arten die negative Entwicklung nicht aufgehalten werden können, teilte die Vogelwarte Sempach am Donnerstag mit.

Von vielen Arten wie Rebhuhn, Purpurreiher, Wachtelkönig, Bekassine, Zwergohreule, Brachpieper und Ortolan würden heute nur noch sehr wenige Paare in der Schweiz brüten, heisst es weiter.

Besonders düster sind die Prognosen für die in Wiesen brütenden Vogelarten. Die Situation von Kiebitz und Feldlerche wird sich ohne ein Gegensteuern in der Agrarpolitik weiter verschärfen, ist die Vogelwarte überzeugt. Die intensive Bodenbearbeitung oder das Mähen liessen viele Bruten gar nicht aufkommen.

Der SBI zeigt auch, welche Auswirkungen ein harter Winter auf die Brutbestände haben kann: Arten wie Steinhuhn oder Sommergoldhähnchen hätten einen Rückgang von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erlitten.

swissinfo.ch und Agenturen

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