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Caritas warnt vor weiterem Sozialabbau

Die Schweiz ist nach Ansicht des Hilfswerks Caritas sozialpolitisch nicht genügend auf die Rezession vorbereitet. Den sozialen Folgen der angebrochenen Wirtschaftskrise dürfe nicht mit weiterem Sozialabbau begegnet werden, verlangt die Organisation.

Caritas kommt im Sozialalmanach 2009 zum Schluss, dass die Schweiz es in den Jahren der Hochkonjunktur versäumt habe, bezüglich sozialer Sicherheit für die Krise vorzusorgen. Sozialpolitisch seien in den letzten sechs Jahren fast nur Rückschritte verzeichnet worden.

Trotz lange andauerndem, starkem Wachstum ist es laut dem Hilfswerk nicht gelungen, die Zahl der Sozialhilfebezüger spürbar zu reduzieren.

Der prognostizierte Anstieg der Arbeitslosigkeit um 50% oder mehr im Jahr 2009 werde neben der Arbeitslosenversicherung auch die Sozialhilfe zusätzlich belasten.

Caritas fordert die Politik auf, den "schleichenden Sozialabbau" zu stoppen. Insbesondere müssten die Revisionen der Arbeitslosenversicherung und der IV, die weitere Leistungskürzungen vorsähen, zurückgestellt werden.

Als weitere Massnahme, um der Rezession zu begegnen, fordert das Hilfswerk die Einrichtung von zusätzlichen Beschäftigungsprogrammen für Sozialhilfebezüger.


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