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Drakonische Strafen im Fussball-Wettskandal

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat neun Spieler bestraft, die sich an Spielmanipulationen beteiligt hatten. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat neun Spieler bestraft, die sich an Spielmanipulationen beteiligt hatten. Fünf Spieler sind für unbestimmte Zeit gesperrt, Die anderen zwischen einem und drei Jahren.

Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2010 - 14:44 publiziert

Die Sanktionen wurden von der Kontroll- und Strafkommission (KSK) des Schweizerischen Fussballverbandes ausgesprochen.

Von Sperren unbestimmter Dauer betroffen sind Pape Omar Fayé ( FC Thun), Mario Bigoni (FC Gossau), Marc Lütolf (FC Gossau), Darko Damjanovic (FC Gossau) sowie ein Spieler vom SV Slavonija Bern.

Für 36 Monate suspendiert ist Eldar Ikanovic vom FC Thun. Während zweier Jahre nicht spielberechtigt sind Boze Gudelj (FC Fribourg) und David Blumer (FC Thun). Anto Franjic (FC Wil 1900/FC Vaduz) wurde für ein Jahr gesperrt.

Darko Damjanovic war gemäss dem Verband sowohl als Spieler als auch als Vermittler aktiv. Die übrigen Spieler hätten Zahlungen zu Manipulationszwecken entgegengenommen oder Vereinbarungen über solche getroffen, teilte der SFV mit.

Die erwähnten Spieler haben alle einmal oder mehrfach gegen das im Wettspielreglement des SFV verankerte "Fremdprämienverbot" verstossen. Gemäss dieser Bestimmung sind das Versprechen, Anbieten, Leisten, Fordern und Entgegennehmen von Zuwendungen irgendwelcher Art zum Zwecke der Beeinflussung oder Verfälschung des Ausgangs von Spielen verboten.

Die Disziplinarverfahren gegen Christian Leite Nieva (FC Gossau) und Darko Tofiloski (FC Schaffhausen) wurden aus Mangel an Beweisen ohne weitere Folgen für die genannten Spieler eingestellt.

Der Schweizerische Fussballverband sei der bisher einzige Landesverband, der den im Spätherbst 2009 von der Staatsanwaltschaft Bochum publik gemachten Verdacht auf Spielmanipulationen in Europa national konsequent aufgearbeitet habe, hiess es weiter.

swissinfo.ch und Agenturen

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