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Einreisesperren für WEF-Gegner

Gitter und Stacheldraht sollen das Kongresszentrum schützen.

(swissinfo.ch)

Die Schweiz hat rund 300 Einreisesperren für Gegner des Davoser Weltwirtschaftsforums (WEF) verfügt. Das sagte Bundesrätin Ruth Metzler in einem Interview mit dem "SonntagsBlick" vom Sonntag (21.01.). Aktivisten auf der Liste sollen an der Grenze zurückgeschickt werden.

Rolf R. Debrunner, Informationsbeauftragter des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartements (EJPD), bestätigte die Existenz der Liste gegenüber swissinfo. Darauf aufgeführt sind rund 300 Personen, die bereits an andern Anlässen, auch im Ausland, als gewalttätig aufgefallen seien. Die Liste sei in internationaler Zusammenarbeit mit andern Polizeiorganisationen erstellt worden, sagte Debrunner weiter.

Sofern sie aus dem Ausland anreisen, würden den aufgelisteten Personen an der Schweizer Grenze die Einreise verweigert. Dies geschehe vor allem durch die Grenzbeamten.

Was mit Leuten passiert die auf der Liste stehen und in der Schweiz aufgegriffen werden, darüber wollte er keine Auskunft geben. Auch die Liste selber bleibt das streng gehütete Geheimnis der Polizei.

Davos bereitet sich vor

Während die Sicherheits-Vorkehrungen offenbar bis an die Grenze reichen, bereiten sich die Sicherheitskräfte vor Ort in Davos auf den grössten Einsatz bisher vor. Kantonspolizisten und Private Sicherheitsleute begannen am Sonntag mit Gittern rund zwei Meter hohe Absperrungen um das Kongresszentrum zu errichten. Ebenfalls geplant sind Hindernisse aus Stacheldraht.

swissinfo und Agenturen


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