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EU nimmt Schweiz im Steuerstreit in Schutz

Die Europäische Union (EU) will die Schweiz nicht auf eine schwarze Liste der Steuerparadiese setzen, wie dies Deutschland angedroht hat. Die Schweiz und Liechtenstein lassen sich laut dem EU-Botschafter in Bern nicht eins zu eins vergleichen.

"Die Schweiz hat ein Zinsbesteuerungsabkommen mit der EU geschlossen, das Anti-Betrugsabkommen wird jetzt ratifiziert, die Schweiz kooperiert zur Vermeidung der Geldwäscherei", sagte Reiterer in einem Interview mit der Zeitung "Sonntag". "Das ist schon ein anderer Zustand als mit Liechtenstein."

Vergangene Woche hatte der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück an einem Treffen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris damit gedroht, die Schweiz wie bereits Liechtenstein, Andorra und Monaco auf die schwarze Liste der Steuerparadiese zu setzen. Die Schweizer Regierung reagierte empört auf diese Äusserungen.

"In Zeiten der Finanzkrise liegen die Nerven bei allen etwas blank. Unaufgeregtheit ist angesagt", kommentierte Reiterer die jüngste Eskalation des Steuerstreits.

Derweil setzt sich die Schweiz nun auch bei der OECD gegen Kritik an ihrem Steuersystem zur Wehr. Dies, nachdem sie am Mittwoch bereits den deutschen Botschafter zitiert hatte.


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