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Falun Gong-Demonstration in Genf

Meditierende Falun Gong-Anhänger vor der UNO in Genf.

(Keystone)

Anhänger von Falun Gong haben vor der UNO in Genf gegen ihre Verfolgung durch die chinesischen Behörden protestiert. Gleichentags hat die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, zu Beginn der Jahreskonferenz der Menschenrechts-Kommission ihren Rücktritt angekündigt.

Rund tausend Anhänger der Falun Gong Bewegung machten mitten auf der Place des Nations schweigend ihre Meditationsübungen. Auf zwei grossen Transparenten forderten sie "Wahrheit, Mitgefühl, Geduld" und "Stoppt die Verfolgung von Falun Gong".

Verletzung der Religionsfreiheit

Falun Gong ist in China verboten. Die Mitglieder der Bewegung werden dort verfolgt und gefoltert. Mit der Demonstration will Falun Gong von der UNO-Menschenrechtskommission die Verurteilung Chinas wegen Verletzung der Religionsfreiheit erwirken. In Genf begann am Montag (19.03.) die sechswöchige Jahreskonferenz UNO-Menschenrechtskommission.

Die Kundgebung fand auf der Place des Nations statt, obwohl die Genfer Behörden am vergangenen Mittwoch entschieden hatten, sie auf die "Plaine de Plainpalais" zu verlegen. Ursprünglich war die Kundgebung auf der Place des Nations durch den Kanton und die Stadt Genf genehmigt worden. Die Verlegung sei aber keinesfalls auf Grund chinesischen Drucks erfolgt, erklärte ein Vertreter der Regierung. Seit Jahren fänden auf diesem Platz lediglich "spontane" Aktionen statt.

Rücktritt von Mary Robinson

Gleichentags kündigte die UN-Menschenrechtskommissarin Mary Robinson überraschenderweise ihren Rücktritt an. Robinson begründetete diesen Schritt damit, dass sie ausserhalb des Systems der Vereinten Nationen wahrscheinlich mehr bewegen könne. Sie habe UN-Generalsekretär Kofi Annan bereits informiert, dass sie sich nach dem Ende ihrer vierjährigen Amtszeit im September anderen Aufgaben zuwenden wolle.

swissinfo und Agenturen


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