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Erdbeben in Chile: Schweizer Botschaft beschädigt

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 hat die Humanitäre Hilfe des Bundes Experten nach Chile geschickt. Die Schweizer Botschaft in Santiago ist schwer beschädigt.

Die Experten würden vor Ort die Bedürfnisse erfassen, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit. Chile habe allerdings bisher kein internationales Hilfegesuch erlassen.

Ob sich unter den Erdbebenopfern in Chile auch Schweizer befinden, ist bisher noch unklar. Bisher verfüge das EDA über keine Angaben, sagte Reumann. Die Schweizer Botschaft im Stadtviertel Las Condas sei beschädigt, Las Condas zählt zu den am stärksten zerstörten Stadtteilen.

Laut Reumann sind Teile des Hochhauses, wo sich die Botschaft befindet, nicht mehr zugänglich.

Die Humanitäre Hilfe stehe in engem Kontakt mit der Schweizer Botschaft in Chile, um sich ein genaues Bild machen zu können.

Das Erdbeben am frühen Samstag erreichte die Stärke 8,8. Es ist damit eines der schwersten jemals gemessenen Beben. Weit über 100 Menschen kamen in Chile ums Leben.

Die mächtigen Erdstösse um 3.34 Uhr Ortszeit hatten die Menschen in Chile im Schlaf überrascht. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte etwa 92 Kilometer nordwestlich der Küstenstadt Concepción. Die Erde bebte in fast 60 Kilometern Tiefe. In schneller Folge gab es mehr als 20 Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,9.

Für die meisten Pazifik-Anrainer auf beiden Seiten des Ozeans wurde der Tsunami-Alarm annulliert. Die befürchteten Riesenwellen im Pazifik sind ausgeblieben.

Vom Tsunami erfasst wurde jedoch Talcahuano: Eine 2,3 Meter hohe Flutwelle erreichte die Stadt an der chilenischen Pazifik-Küste, wie das US-Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik (NOAA) in Washington bekannt gab.

swissinfo.ch und Agenturen


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