IKRK-Geisel nach fast sechs Monaten frei

Nach 25 Wochen in der Hand radikal- islamischer Rebellen ist der italienische IKRK-Mitarbeiter Eugenio Vagni auf den Philippinen freigekommen. Dies teilten das IKRK in Genf und das italienische Aussenministerium in Rom mit.

Dieser Inhalt wurde am 12. Juli 2009 - 11:01 publiziert

Das Rote Kreuz habe Kontakt zu seinem Mitarbeiter, hiess es in Genf. Laut dem philippinischen IKRK-Chef Richard Gordon ist Vagni "sehr schwach". Gordon betonte, es sei kein Lösegeld bezahlt worden.

Der italienische Aussenminister Franco Frattini betonte, Vagni sei gewaltlos befreit worden. Vagni ist laut Gordon von einem lokalen Politiker, der mit den Rebellen verhandelte, in ein Militärlager auf der Insel Jolo gebracht worden.

Der 62-jährige Italiener war am 15. Januar zusammen mit dem Schweizer Andreas Notter und der Philippinin Mary Jean Lacaba auf der Insel gekidnappt worden, als sie ein humanitäres Projekt betreuten.

Vagni ist die letzte Geisel, die freikommt. Notter war bereits Mitte April von seinen Geiselnehmern im Dschungel zurückgelassen worden. Lacaba kam Anfang April frei.

Lokale Internetseiten berichteten, der Italiener sei im Austausch gegen zwei Frauen und Kinder eines hohen Abu-Sayyaf-Führers freigelassen worden. Diese hatte das philippinische Militär am Dienstag festgenommen.

swissinfo.ch und Agenturen

swissinfo.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen