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Verhaftungen im Umfeld einer umstrittenen Moschee

Die An'Nur-Moschee in der Stadt Winterthur bleibt in den Schlagzeilen. Die Zürcher Strafverfolgungsbehörden haben am 21. Februar zehn Männer verhaftet, die aus dem Umfeld der umstrittenen Moschee stammen. Diese sollen zwei Glaubensbrüder angegriffen haben, die interne Informationen an einen Journalisten weitergegeben haben sollen.

Dieser Inhalt wurde am 22. Februar 2017 - 08:33 publiziert
swissinfo.ch und SRF (Tagesschau vom 21.2.2017)
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Am 22. November 2016 soll es in der An'Nur-Moschee zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen sein: Mehrere Personen muslimischen Glaubens sollen zwei Glaubensbrüder angegriffen haben.

Laut einer Mitteilung der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft vom Dienstag sollen die Angreifer ihre Opfer massiv geschlagen, misshandelt und eingeschlossen haben.

Als Hintergrund für die Auseinandersetzung gilt die mediale Berichterstattung über eine Predigt, in welcher der damalige Imam zu Gewalt gegen Muslime, welche die Gebetszeiten nicht einhielten, aufgerufen haben soll. Die beiden Angegriffenen wurden verdächtigt, einen Journalisten über diese Predigt informiert zu haben.

Die Staatsanwaltschaft, die Jugendanwaltschaft, die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben nun am frühen Dienstagmorgen in Winterthur und Umgebung zehn Verdächtigte im Alter zwischen 17 und 53 Jahren verhaftet. Zudem wurde rund ein Dutzend Hausdurchsuchungen an verschiedenen Orten durchgeführt.

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