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Aus Liebe zur Musikdose

Es gibt nicht nur die Uhrenindustrie. Auch die Fabrikation von Musikdosen ist eine typisch schweizerische Spezialität. Und wie bei der schönen Uhr handelt es sich auch bei der schönen Musikdose um Kunsthandwerk, Präzision und Leidenschaft. Besuch einer Manufaktur in Sainte-Croix in den Hügeln des Waadtländer Juras. 

Dieser Inhalt wurde am 05. Dezember 2015 - 11:00 publiziert
Thomas Kern (Bild und Ton)

Der Erfinder war ein Genfer, und in der Calvin-Stadt wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch die ersten Musikdosen hergestellt. Das Prinzip ist immer das gleiche: Ein mit Stahlstiften bestückter Zylinder hebt während seiner Umdrehungen Stimmzähne an. Die so entstandenen Töne bilden die Melodie. Die Begeisterung war gross. Bald folgten Uhren, Schnupftabak-Dosen und andere Musik-Gegenstände.

1865 eröffnet Charles Reuge im Dorf Sainte-Croix eine Manufaktur, die noch heute seinen Namen trägt. Das heisst aber nicht, dass sich in den letzten 150 Jahren nichts geändert hat. Zwar werden alle Einzelteile immer noch von Hand hergestellt, aber abgesehen von den traditionellen Dosen in feiner Einlegearbeit, werden einige Werke in Schmuckschatullen gekleidet, die den Tendenzen des modernsten Designs entsprechen. (Bild und Ton: Thomas Kern)

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