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Samstagnachmittag im Behinderten-Treff Hier riecht es nach Weihnachten

Jeden Samstag kommen sie her. Roger, Hans, Jeannine, Stefan, Michi, Ruth oder Julius. Unter der Woche leben sie in begleiteten Wohngemeinschaften und arbeiten in Werkstätten. Im "Rüebli-Träff" in Wildegg, Kanton Aargau, kommen Menschen mit geistiger Behinderung zusammen, um gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen.

Die Vorweihnachtszeit ist auch hier, wenn auch nicht gerade hektisch, geprägt von Bastelarbeiten und Verkaufsnachmittagen an lokalen Basaren und Weihnachtsmärkten. Das ist für die Besucher und deren Betreuer im Freizeittreff eine besondere Zeit, aber auch eine von wenigen Möglichkeiten, von aussen wahrgenommen zu werden und gleichzeitig die Vereinskasse etwas aufzubessern.

Heute Samstag werden Weihnachtsguetsli gebacken. Die Süssigkeiten sind für den Eigenbedarf bestimmt, zum Dessert im Anschluss an das Nachtessen, das samstags jeweils von den Betreuerinnen gekocht wird, oder als Geschenk an Freunde und Familie. Gebacken werden die Klassiker: Mailänderli, Brunsli und Zimtsterne.

Den Besuchern des Rüebli-Träffs wird eine möglichst selbstbestimmte und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung ermöglicht. Sie sollen die Räumlichkeiten und Aktivitäten wenn immer möglich nach eigenen Wünschen und Ideen mitgestalten können. Der Umgang untereinander ist herzlich und geprägt von gegenseitigem Respekt.

Der Rüebli-Träff ist eine von wenigen Freizeit-Institutionen für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Benutzer können sich in einem eigenständigen Raum unabhängig von Institutionen, Werkstätten, Wohnheimen und Familien austauschen.

(Bilder und Text: Thomas Kern, swissinfo.ch)

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