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Obwalden ist wieder Wolfsgebiet

Bilder gerissener Schafe und eine DNA-Analyse bestätigen es: Nach 160 Jahren ist der Wolf wieder in den Kanton Obwalden zurückgekehrt. Wie die Behörden mitteilten, wurden Mitte Oktober in der Gemeinde Sachseln neun Schafe gerissen.

Es handle sich mit grosser Sicherheit um einen Wolf italienischer Abstammung, schreibt das zuständige Departement, das nun ein kantonales Wolfskonzept ausarbeiten will.

Es soll sich auf das Wolfskonzept Schweiz vom März 2008 stützen. Dieses umfasst unter anderem Schutzmassnahmen auf Obwaldner Schafalpen.

Der Wolf ist international seit 1979 geschützt. In den 1970er-Jahren wurde er in Italien unter Schutz gestellt. Seither hat sich die Ausbreitung der Wölfe jährlich durchschnittlich um zirka 25 Kilometer nach Norden vorgeschoben.

In der Schweiz ist das Tier erst seit 1988 geschützt. Tut sich ein Wolf zu oft an Nutztieren gütlich, kann er trotzdem abgeschossen werden. Die vom Bund vorgegebene Grenze liegt bei 25 gerissenen Tieren pro Monat oder 35 innerhalb von vier Monaten. Schäden durch Wölfe werden von Bund und Kanton gedeckt.

Zur Zeit leben mindestens acht Wölfe in der Schweiz. Im laufenden Jahr gab es Wolfsmeldungen aus den Kantonen Uri, Graubünden, Tessin, Wallis, Waadt, Bern und Freiburg.


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