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Transitsperre an Festtagen?

Der Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger eröffnet eine Autobahn. Das dürfte einfacher sein, als sie (für Laster) zu sperren! Keystone

Dies sei eine der möglichen Massnahmen, um einen drohenden Verkehrskollaps zu verhindern, sagte Bundespräsident Moritz Leuenberger am Dienstag (10.04.) im Schweizer Radio DRS. Die gegenwärtigen Probleme auf der Nord-Süd-Achse seien nicht vollumfänglich voraussehbar gewesen.

Dieser Inhalt wurde am 10. April 2001 - 15:53 publiziert

Laut Leuenberger dient die am Montag beschlossene Massnahme, die in den Stauräumen im Tessin wartenden Lastwagen in zwei Nächten vor Ostern am Zoll abzufertigen, der Verkehrssicherheit. Um künftig auf ähnliche Probleme besser reagieren zu können, werde ein Transitverbot an Festtagen geprüft.

Kaum schon an Pfingsten

Die Proteste seien allerdings absehbar: Bei einer Beschränkung auf ausländische Lastwagen würde das Verbot als diskriminierend kritisiert. Bei flächendeckender Anwendung würden dagegen die Schweizer Transportunternehmer und Grossverteiler opponieren, sagte Leuenberger.

Die Durchsetzung eines Transitverbotes bereits an Pfingsten hält der Bundespräsident für unwahrscheinlich.

Problem am Zoll - nicht am Gotthard

Die gegenwärtigen Probleme seien in dieser Form nicht absehbar gewesen, widersetzte sich der Verkehrsminister dem Vorwurf mangelnder Vorbereitung seines Departements. Mit der Einführung der LSVA und der Zulassung von 34- beziehungsweise 40-Tönnern habe man aber mit Veränderungen gerechnet.

Wie diese genau ausfallen würden, habe man aber nicht wissen können. Während die osteuropäischen Lastwagen die Schweiz heute umfahren und die Leerfahrten abgenommen hätten, habe die Zahl der beladenen Lastwagen stark zugenommen. Deshalb entstünden die Probleme heute auch beim Zoll und nicht - wie zuvor befürchtet - am Gotthard.

swissinfo und Agenturen

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