Viel Arbeit für Geldwäscherei-Meldestelle

Bei der Meldestelle für Geldwäscherei sind im letzten Jahr 795 Meldungen eingegangen. Das sind 28,4% mehr als 2006.

Dieser Inhalt wurde am 31. März 2008 - 10:21 publiziert

Damit wurde der dritthöchste Wert seit Beginn der statistischen Erfassung der Meldeeingänge im Jahr 1998 erreicht. Rund 80% der Hinweise wurden an die Justiz weitergeleitet.

Markant zugenommen haben die Meldungen im Bankenbereich, und zwar um 37%. Dabei stieg vor allem der Anteil von Meldungen, die in Zusammenhang mit einem Anlagebetrug standen. Laut der Meldestelle für Geldwäscherei konnten auf der
Hochkonjunkturwelle auch Anlagebetrüger mitreiten und Kunden, die am schnellen Geld interessiert sind, in die Falle locken.

Gestiegen ist im vergangenen Jahr auch die Gesamtsumme aller gemeldeten Vermögenswerte. Sie nahm um knapp 13% auf rund 921 Mio. Franken zu.

Demgegenüber nahmen jene Verdachtsmeldungen ab, die im Zusammenhang mit mutmasslicher Terrorismusfinanzierung bei der Meldestelle eingingen. Es wurden sechs Meldungen registriert, was lediglich einem Anteil von 233'000 Franken am Gesamtvolumen aller gemeldeten Vermögenswerte entspricht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen