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Weltflüchtlingstag Trauriger Rekord: 65,3 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht



Jesiden fliehen vor bewaffneten Truppen des Islamischen Staates aus der irakischen Stadt Sindschar im August 2014.

Jesiden fliehen vor bewaffneten Truppen des Islamischen Staates aus der irakischen Stadt Sindschar im August 2014.

(Reuters)

Die Zahl der Personen, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen, hat weltweit einen neuen Höchststand erreicht: Bis Ende 2015 waren es 65,3 Millionen. Vor fünf Jahren waren es halb so viele. Das zeigt der jüngste Bericht des UNHCR, der anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags publiziert wurde.

Heute ist eine Person auf 113 entweder ein Asylbewerber, ein intern Vertriebener oder ein Flüchtling. Das stellt ein noch nie dagewesenes Risiko dar, schreibt das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) in seinem Bericht "Globale Tendenzen"externer Link. Bis Ende 2015 gab es mindestens 21,3 Millionen Flüchtlinge auf der Welt, von denen über die Hälfte (51%) minderjährig ist. 40,8 Millionen waren Vertriebene und 3,2 Millionen beantragten Asyl. Gemäss UNHCR sind vergangenes Jahr mehr als 98'000 unbegleitete Minderjährige aus ihrem Heimatland geflohen – vor allem aus Afghanistan, Eritrea und Syrien.

Die Flüchtlinge kommen mit 4,9 Millionen Exilanten zu einem grossen Teil aus Syrien, gefolgt von Afghanistan (2,7 Millionen) und Somalia (1,1 Millionen). Die Türkei hat in absoluten Zahlen am meisten Flüchtlinge aufgenommen (2,5 Millionen), während es im Libanon am meisten Flüchtlinge im Verhältnis zur Bevölkerung gibt (183 Flüchtlinge pro tausend Einwohner).

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(Übertragung aus dem Italienischen: Sibilla Bondolfi), swissinfo.ch

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