Widmer-Schlumpf rechnet mit mehr Asylgesuchen

Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf korrigiert die Asylprognosen nach oben. Bis Ende Jahr rechnet sie mit rund 17'500 Asylgesuchen. Dies sind 2500 mehr als in den ursprünglichen Prognosen vorausgesagt.

Dieser Inhalt wurde am 11. Oktober 2009 - 13:53 publiziert

"Die Schweiz ist für viele Menschen die letzte Hoffnung", erklärte die Bundesrätin in einem Interview mit der Zeitung Zentralschweiz am Sonntag. Vor allem über Libyen und Italien kämen die meisten Flüchtlinge.

Widmer-Schlumpf sagte in dem Interview zudem, dass sie das Asylverfahren effizienter gestalten und deshalb die Nichteintretens-Entscheide abschaffen wolle. Neu sollen direkt materielle Entscheide gefällt werden. Diese Idee soll noch im Dezember in die Vernehmlassung geschickt werden.

Die neue Revision des Asylgesetzes, die zurzeit als indirekter Gegenvorschlag zur Ausschaffungs-Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) vorbereitet wird, soll dafür möglicherweise ergänzt werden.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen