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Piloten klagen gegen Swiss

Wer einen Flug bei Swiss bucht, fliegt nicht unbedingt mit einer Swiss-Maschine. Die Fluggesellschaft lässt einen Teil ihrer Flüge durch andere Airlines ausführen – zu viele, klagen die Swiss-Piloten und reichen deshalb eine Klage ein.

Der Pilotenverband der Swiss "Aeropers" akzeptiert nicht, dass die Swiss mehr Flüge durch die Tochtergesellschaft Edelweiss Air und die Muttergesellschaft Lufthansa abwickeln lässt, bestätigte Aeropers-Geschäftsführer Henning Hoffmann einen Bericht des SonntagsBlick.

Im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwischen der Swiss und Aeropers sei genau festgelegt, wie viele Flugzeuge anderer Airlines pro Tag Flüge für die Swiss durchführen dürfen. Nach Ansicht von Aeropers sind es zu viele. Wenn die Swiss mehr Piloten benötige, solle sie selbst zusätzliches Personal einstellen.

Da die Meinungsverschiedenheiten nicht zu bereinigen waren, hat Aeropers den Rechtsweg beschritten. Die Swiss hat Kenntnis von der Klage, wollte sich aber nicht weiter dazu äussern. Solche Klagen würden mit den Sozialpartnern direkt besprochen, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Mit der Klage verschärft sich der Ton zwischen der knapp 900 aktive Mitglieder zählenden Aeropers und der Swiss, die Mitte Jahr Verhandlungen über einen neuen GAV führen werden. Neben dem Konkurrenzschutz fordern die Piloten angesichts der Gewinne des Unternehmens bessere Arbeitsbedingungen inklusive höhere Löhne. Der alte GAV läuft Ende Jahr aus.

swissinfo.ch und Agenturen


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