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Streik am Genfer Flughafen geht weiter

Der Streik von Mitarbeitern der Abfertigungsfirma Swissport am Genfer Flughafen ist am Dienstag fortgesetzt worden. Ein Verhandlungs-Ergebnis zwischen den Parteien steht weiter aus.

Dieser Inhalt wurde am 05. Januar 2010 - 17:05 publiziert

Die am Montag zwischen der Swissport-Direktion und dem VPOD geführten Gespräche hätten zu keinem Ziel geführt, teilten die beiden Parteien mit.

Nach Angaben des Swissport-Managements waren am Dienstag noch 25 Personen an der Arbeitsniederlegung beteiligt. Die Gewerkschaft VPOD sprach dagegen von 70 Streikenden.

Vom Streik betroffen ist laut Swissport vor allem die Gepäcksortierung. Es würden zusätzliche Angestellte aus Zürich und Basel eingesetzt, um Verzögerungen bei der Gepäckausgabe möglichst zu verringern, schreibt das Management in einer kurzen Mitteilung.

Teile der Swissport-Belegschaft protestieren seit dem Wochenende gegen einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der seit Jahresbeginn in Kraft ist. Die Gewerkschaften werfen der Genfer Flughafenbetreiberin AIG vor, unter den Bodenabfertigungsfirmen einen Konkurrenzkampf zu schüren, der zulasten der Löhne der Angestellten ginge.

Zunächst hatten auch Angestellte der Firma Dnata gestreikt. Die Aktion wurde am Samstag abgebrochen, nachdem die Mitarbeiter des Bodenabfertigungs-Dienstleisters unter anderem eine Lohnerhöhung und Verhandlungen für einen GAV erreicht hatten.

swissinfo.ch und Agenturen

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